Tischtennis
Hostert/Folschette und Berburg stehen erneut im Meisterschaftsfinale
Nach den deutlichen Auswärtssiegen von Hostert/Folschette gegen Reckingen und von Berburg gegen Howald hatten die Vorjahresfinalisten die besten Karten in der Hand, um sich beide erneut für das Finale der Meisterschaft zu qualifizieren. Vor eigenem Publikum hatten die Favoriten, vor allem Serienmeister Hostert/Folschette, weitaus mehr Mühe als erwartet, um ihr Endspiel-Ticket zu lösen.
Jubel beim Titelverteidiger: Trotz eines 5:5-Remis gegen Reckingen stehen Gleb Shamruk und Hostert/Folschette im Finale Foto: Editpress/Jerry Gerard
Auch wenn die Partie in Berburg mit 5:1 zugunsten des Gastgebers endete, so spiegelte dieses Ergebnis den Spielverlauf in keiner Weise wider. Von den sechs Begegnungen gingen nämlich fünf in den Entscheidungssatz. Einmal mehr konnte sich das Quartett um Leandro Fuentes in den entscheidenden Momenten gegen Howald auf seine Nervenstärke verlassen. Nach seinem Auftaktsieg gegen Wang Xu verlor der Argentinier das Topspiel gegen Benjamin Rogiers im fünften Satz. Dies war das erste Erfolgserlebnis der Howalder zum Zwischenstand von 1:4. Zuvor hatte das Team vom „Holleschbierg“ allerdings zu viele Chancen liegen lassen. Am Nebentisch war es David Henkens vorbehalten, den umjubelten Finaleinzug für das Team aus dem Osten mit seinem 13:11-Erfolg im fünften Satz gegen Wang Xu einzutüten.