Tischtennis
Hostert/Folschette setzt erstes Ausrufezeichen
Mit seinem 6:1-Auswärtssieg beim Vorjahresfinalisten Berburg setzte Hostert/Folschette am Samstag, zum Auftakt des Titel-Play-offs, ein erstes Ausrufezeichen. In den beiden weiteren Begegnungen gewannen Linger und Howald überraschend deutlich gegen Reckingen und Lintgen.
Auch wenn Gleb Shamruk einen Punkt gegen Loris Stephany abgab, setzte sich Hostert/Folschette am Ende überraschend klar gegen Berburg durch Foto: Editpress/Gerry Schmit
Als der Berburger Loris Stephany seine Mannschaft zum Auftakt des Spitzenspiels zwischen den beiden Vorjahresfinalisten mit einem Viersatz-Sieg gegen den Ranglistenersten Gleb Shamruk in Führung gebracht hatte, sah es danach aus, als würde es zu einem Duell auf Augenhöhe kommen. Nachdem sich Jan Zibrat, der Neuzugang aufseiten des Titelverteidigers, am Nebentisch in fünf Sätzen gegen die Berburger Nummer eins Leandro Fuentes behauptet hatte, konnte sich Hostert/Folschette durch Siege von Kevin Kubica (3:1 gegen David Henkens) und Irfan Cekic (3:2 gegen Tom Scholtes) jedoch vorentscheidend absetzen. Noch vor der Pause gewann Shamruk das Top-Duell gegen Fuentes (3:1) und Zibrat gewann ohne Satzverlust gegen Stephany. Beim Stand von 5:1 zugunsten des Serienmeisters holte Cekic den spielentscheidenden Punkt mit einem 3:1-Sieg gegen Henkens.
Reckingen, das am ersten Spieltag des Titelrennens auf seinen Punktelieferanten Thomas Keinath verzichten musste, stand gegen das formstarke Quartett des DT Linger auf verlorenem Posten. Den einzigen Zähler für den Gastgeber holte Luca Elsen mit seinem 3:2-Erfolg gegen Arlindo De Sousa, zum Zwischenstand von 1:2. In den letzten vier Matches gestanden die Gäste ihrem Gegner nur noch einen Satzgewinn zu.