Leichtathletik
„Habe versucht, um eine Medaille zu laufen“: Ruben Querinjean blickt auf das WM-Finale zurück
Ruben Querinjean ist am Montag im Finale der Leichtathletik-Weltmeisterschaften über 3.000 Meter Hindernis in die Top Ten der Welt gelaufen – eine Leistung, die er noch vor einigen Monaten selbst für unmöglich gehalten hätte. Mit 24 Stunden Abstand blickte der 23-Jährige im Gespräch mit dem Tageblatt auf das Finale zurück und verriet, dass er während des Rennens sogar von einer Medaille träumte.
Ruben Querinjean musste sich nach einem anstrengenden Lauf erst mal abkühlen Foto: FLA
Ein Restaurantbesuch, ein Empfang in der luxemburgischen Botschaft in Tokio und eine Städtebesichtigung: Ruben Querinjean hat es in den Stunden nach seinem Finallauf bei der Leichtathletik-WM ruhig angehen lassen. „Es war ein schöner Tag mit dem ganzen Team“, so der 23-Jährige. „Jetzt werde ich noch zwei Wochen in Japan bleiben, um mit meiner Freundin Urlaub zu machen.“ Ein Urlaub, den er sich wohlverdient hat.