Reaktionen und Fotos

„Genialer Sieg“: Ein Escher Pokaltitel – orchestriert vom Professor

Das Pokalfinale war spannend, dramatisch und hart umkämpft. Am Ende belohnten sich die Escher für eine kämpferische Leistung, während der HBD weiter auf den ersten Vereinstitel seit 2015 warten muss. So fielen die Reaktionen im Anschluss aus.

Escher Handballer feiern jubelnd den erneuten Pokalsieg auf dem Spielfeld

Die Escher Handballer feiern nach 2024 wieder den Pokalsieg Foto: Editpress/Fernand Konnen

Lou Fancelli (HB Esch): „Wir haben uns viel Selbstvertrauen im Spiel gegen Berchem geholt. Eigentlich hatten wir nicht damit gerechnet, dass es so gut gegen sie laufen würde. Im Finale haben wir dann unsere ganze Energie hineingesteckt. Im Vorfeld haben wir an unseren Teamgeist und die Mannschaftsleistung appelliert.“

Sacha Pulli (ehemaliger Leistungsträger HB Esch): „Es war eine sehr schwierige Saison für uns. Wir hatten mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Großen Respekt an die Mannschaft für das, was sie mit ihren Möglichkeiten geleistet hat. Man sieht aber auch, wie entscheidend die Kampfeinstellung ist.“

Rajko Milosevic (Trainer HB Esch): „Ich fühle mich ein wenig wie der Professor aus der Serie „Haus des Geldes“. Ich versuche immer wieder, meine Spielidee umzusetzen und dabei ständig Kleinigkeiten anzupassen. Das ist auch notwendig, denn vom Mannschaftsgefüge her sind wir etwas limitiert – auch wegen der vielen Verletzungen während der Saison. Aber wenn wir mit Herz spielen und mit viel Leidenschaft auftreten, ist vieles möglich. Die Spieler haben sich hundertprozentig auf meine Spielphilosophie eingelassen, auch auf die etwas unkonventionelle Defensive. Durch meine Vergangenheit als Torwarttrainer kommt man eben auf andere Ideen.“

Professor Rajko Milosevic präsentiert das Escher-Sieg Konzept bei einer wissenschaftlichen Präsentation

Der Professor hinter dem Escher Sieg: Rajko Milosevic Foto: Editpress/Fernand Konnen

Tom Krier (HB Esch): „Ich hatte Tränen in den Augen, das ist in all den Jahren meiner Karriere noch nie vorgekommen. Es ist genial. Wir sind eine Mannschaft, die sich mit einem kleinen Kader und vielen jungen Spielern in einer langen Saison schwertut. Doch wenn es in ein, zwei Spielen darauf ankommt, sind wir da. Wir halten zusammen und kämpfen. Es ist wunderschön, dass wir uns belohnen konnten.“

Luca Tomassini (Kapitän HB Esch): „Was für ein verrücktes Spiel. Bis zur Pause lieferten wir eine sehr ordentliche Vorstellung ab. Durch unsere Defensive konnten wir eine der offensivstärksten Mannschaften nach 30 Minuten bei elf Toren halten. Kurz vor dem Seitenwechsel haben wir es jedoch verpasst, noch deutlicher davonzuziehen. Mika Hermann hielt Düdelingen mit seinen Paraden im Spiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gerieten wir dann schnell unter Druck. Wir hatten uns aber vorgenommen, so lange wie möglich ein gutes Spiel zu machen – auch für den Fall, dass wir in Rückstand geraten würden. Deshalb bin ich besonders stolz auf das Team, dass wir, nachdem Düdelingen wieder in Führung lag, einen kühlen Kopf bewahrt haben.“

Luca Tomassini und Team kämpfen aufopferungsvoll in intensivem Wettkampfmoment

Luca Tomassini und Co. kämpften aufopferungsvoll Foto: Editpress/Fernand Konnen

Christian Bock (Präsident HB Esch): „Von Anfang an hatte ich ein gutes Gefühl, dass wir den Pokal nach Esch holen würden. In der ersten Halbzeit haben wir sehr stark verteidigt und den HBD zu einigen einfachen Ballverlusten gezwungen, was uns letztlich einen Vier-Tore-Vorsprung zur Pause einbrachte. Den Start in die zweite Hälfte haben wir jedoch komplett verschlafen, und plötzlich war Düdelingen wieder dran und ging sogar in Führung. Ich bin sehr stolz auf unser Team, dass es in dieser Phase die Nerven nicht verloren hat und fokussiert geblieben ist. Genau das braucht man in entscheidenden Spielen.“

Franky Hippert (HBD): „Wir haben die erste Hälfte leider verschlafen. In der Offensive haben wir keine richtigen Lösungen gegen eine exzellente und aggressive Escher Verteidigung gefunden. In der zweiten Halbzeit kämpften wir uns stark zurück, arbeiteten uns Tor für Tor heran und hatten zwischenzeitlich das Momentum auf unserer Seite. Allerdings hat uns das viel Kraft gekostet, sodass wir diese Intensität gegen ein nie aufgebendes Esch nicht bis zum Ende aufrechterhalten konnten.“

Fynn Köller am Flughafen beim Abflug nach Kolumbien nach Pokalfinale am Montag

Fynn Köller reist nach dem Pokalfinale am Montag zurück nach Kolumbien Foto: Editpress/Fernand Konnen

Fynn Köller (HBD): „Es ist extrem bitter. Für mich persönlich umso mehr, da ich am Ende einen der letzten Schüsse hatte und das Gefühl habe, die Mannschaft im Stich gelassen zu haben. Ich habe die Chance und mache sie nicht rein. Natürlich haben wir uns mehr erwartet, wir wollten das Spiel früh an uns reißen. Das ist uns nicht gelungen. Und gegen Esch darf man es einfach nicht so lange anbrennen lassen, denn sie kämpfen immer.“

„Genialer Sieg“: Ein Escher Pokaltitel – orchestriert vom Professor
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