Anthony Moris

Gekommen, um zu bleiben: „Solange der Trainer mich beruft, komme ich“

Anthony Moris wird auch in Zukunft das Tor der FLF-Auswahl hüten. Dies bestätigte der 35-Jährige dem Tageblatt am Montag. Vor dem Hinspiel gegen Malta (Donnerstag) hatte der Profi des saudi-arabischen Vereins Al-Khaleej jedoch mit ein paar Sorgen zu kämpfen.

Anthony Moris beim Fußballspiel, entschlossen, seine Karriere als Torwart noch einige Jahre fortzusetzen

Anthony Moris will noch ein paar Jahre dranhängen Foto: Editpress/Gerry Schmit

Kurz vor der vergangenen WM-Qualifikation hatte Anthony Moris ein Interview gegeben, in dem er die Frage aufwarf, wie lange er noch für die FLF-Auswahl auflaufen würde. Ein Grund war sein Wechsel nach Saudi-Arabien und die damit verbundenen längeren Reisen. Dieses Thema scheint inzwischen vom Tisch zu sein. „Solange der Nationaltrainer mich beruft, werde ich kommen. Ich bin stolz, für Luxemburg spielen zu können, und es ist jedes Mal sehr angenehm, Teil dieser Mannschaft zu sein“, sagte der Keeper am Montag im Teamhotel in Lipperscheid.

Diesmal reiste Moris jedoch mit einigen Sorgen an. Seit Beginn des Iran-Kriegs kam es wiederholt zu Raketen- und Drohnenangriffen auf Saudi-Arabien. Der Torwart lebt seit seinem Wechsel von Union Saint-Gilloise zu Al-Khaleej in der Nähe von Dammam, einer Großstadt am Persischen Golf. „Das Leben ist normal weitergegangen, und ich habe mich nie unsicher gefühlt. Trotzdem kann nicht ausgeblendet werden, dass in der Region Krieg herrscht.“

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