Basketball
Für die FLBB-Damen ist die Mission noch nicht zu Ende
Mit dem 85:73-Sieg gegen Irland am Mittwochabend in der Coque sichern sich die FLBB-Damen nicht nur den dritten Sieg in der EM-Qualifikation 2027, sondern lösen ebenfalls das Ticket für die zweite Runde.
Für Anne Simon war der gute Start in die Partie wichtig Foto: Editpress/Gerry Schmit
Dass es kein Selbstläufer werden würde, dessen waren sich die Luxemburgerinnen im Vorfeld bewusst. „Das Spiel war nicht nur für uns wichtig, sondern auch für Irland“, so Anne Simon, die auf die Änderungen im Team von Irland hinweist: „Sie traten mit kleineren Spielerinnen an. Dadurch waren sie zwar schneller, doch gleichzeitig hatten wir einen Vorteil unter dem Korb. Und das konnten wir konsequent ausnutzen. Zudem fielen die Würfe und unsere defensive Leistung war zufriedenstellend“, erklärt die Profispielerin, und Dionne Madjo ergänzt: „Nach einem guten Start bereitete Irland uns immer wieder Schwierigkeiten. Wir haben als Team Kampfgeist gezeigt, gegen eine Mannschaft, die bis zum Schluss nicht aufgegeben hat. Deshalb war es wichtig, bis zur Schlusssirene konzentriert zu bleiben und nie nachzulassen.“
Für Madjo gab es neben der Dominanz unter dem Korb einen zweiten Schlüssel zum Erfolg: „Unsere Guards waren effizient. Fast jeder Wurf war ein Treffer. Das war wichtig.“ Anne Simon avancierte mit ihren sechs Dreiern und insgesamt 26 Punkten zum Matchwinner, was die 26-Jährige freut: „Besonders weil es das einzige Spiel vor Zuschauern ist. Es ist stets etwas Besonderes, vor unseren Fans zu spielen, und wir sind dankbar für jeden Zuschauer, der uns unterstützt. Es tut eben immer gut, zu Hause zu spielen.“
„Klaren Kopf behalten“
Trotz der Gegenwehr der Irinnen behielten die FLBB-Damen die nötige Ruhe. „Wir wussten, was wir tun mussten. Wir behielten einen klaren Kopf“, meint Madjo. Auch wenn Anne Simon darauf hinweist, dass das Team noch relativ jung ist, hilft die Erfahrung der Profispielerinnen Simon und Meynadier: „Es ist unsere Rolle als Kapitäninnen, das Team zusammenzuhalten und, wenn nötig, das Ganze zu beruhigen“, so Simon, die unterstreicht, dass der gute Start in die Partie von großer Wichtigkeit war. „Dass der Gegner zwischendurch einen Lauf hat, ist normal“, erklärt sie weiter.
Die Freude im Lager der FLBB-Damen war nach Spielschluss groß. Doch für die Luxemburgerinnen ist trotz des Erreichens der zweiten Runde die Mission noch nicht zu Ende. „Ziel war es, die drei Spiele zu gewinnen, doch es tut vor allem gut, dass wir die erste Partie gewonnen haben“, meint Anne Simon und Dionne Madjo fügt abschließend hinzu: „Die Erleichterung, dass wir eine Runde weiter sind, ist groß, doch es ist noch nicht vorbei. Es gilt, die beiden kommenden Spiele alles zu geben.“