Fußball

Flitzer, Bengalos, Bestechung, Bedrohung: Stade de Luxembourg außer Kontrolle

In der Schlussphase der Partie zwischen Luxemburg und der Türkei wurde das Stade de Luxembourg zu einem Tollhaus. Die Sicherheitskräfte hatten nichts mehr unter Kontrolle und dem nationalen Fußballverband FLF drohen nun empfindliche Strafen.

„Plata o plomo“ (auf Deutsch sinngemäß: „Geld oder Leben“) hat der türkische Fan auf seinem T-Shirt stehen. Er stürmte auf den Platz und pöbelte Leandro Barreiro an, bis er von der Security geschnappt wurde. Diese Szene hätte auch anders enden können. 

„Plata o plomo“ (auf Deutsch sinngemäß: „Geld oder Leben“) hat der türkische Fan auf seinem T-Shirt stehen. Er stürmte auf den Platz und pöbelte Leandro Barreiro an, bis er von der Security geschnappt wurde. Diese Szene hätte auch anders enden können.  Foto: Editpress/Gerry Schmit

„Wir fordern, dass Luxemburger Anhänger ihre Mannschaft sicher anfeuern können“, so endet ein Statement des M-Blocks nach dem Türkei-Spiel. Der Fanklub der FLF-Auswahl prangert weiter Folgendes an: „Komplett überfordertes Sicherheitspersonal, lange Warteschlangen, fehlende Blocktrennung im ganzen Stadion, Gästefans im gesamten Stadion und Aggressionen gegenüber Anhängern der Luxemburger Nationalmannschaft.“ Das Kommuniqué verdeutlicht, wie schlecht es um die Organisation in und um das Stade de Luxembourg bestellt ist. Dabei wurden die schlimmsten Vorfälle dieses Fußballabends in den Zeilen des M-Blocks nicht einmal erwähnt. Die komplett überforderten Sicherheitsleute bekamen es mit Flitzern, Bengalos, Bestechungen und Bedrohungen zu tun. 

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