Luxemburger Leichtathletin

Fanny Arendt: Die Kämpferin startet in Texas endlich durch

Für Fanny Arendt sind aller guten Dinge nicht drei, sondern vier. In ihrem vierten Jahr an der Texas Tech University konnte die luxemburgische Mittelstreckenspezialistin in den letzten Monaten endlich beweisen, welches Potenzial in ihr steckt. Lange Leidensjahre nahmen für das große Talent damit ein Ende.

Fanny Arendt konnte nach langen Verletzungsjahren in den letzten Monaten am College gleich mehrere Bestzeiten laufen

Fanny Arendt konnte nach langen Verletzungsjahren in den letzten Monaten am College gleich mehrere Bestzeiten laufen Foto: Texas Tech

Spricht man mit Fanny Arendt über ihre bisherige sportliche Karriere, dann kommt man nicht umhin, gleich über Verletzungen zu sprechen. Denn während mehrerer Jahre waren es genau diese, die den Alltag der 23-Jährigen prägten. Als sie 2021 den großen Sprung in die USA, an die Texas Tech University, wagte, war sie bereits angeschlagen, plagte sich mit einer leichten Fußverletzung herum. Dass dann aber drei Jahre folgen würden, in denen ihr häufig nur die Zuschauerrolle übrig blieb, davon war in dem Moment noch nicht auszugehen. „Ich war das Training, wie es an der Uni abgehalten wird, auch überhaupt nicht gewohnt. Wir haben viermal pro Woche Krafttraining gemacht, vorher waren es bei mir eher ein- bis zweimal. Es war einfach eine komplett andere Welt. Das erste Jahr war schwer, überhaupt auch richtig dort anzukommen“, erklärt die Athletin, die in Luxemburg für die Fola startet.

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