Basketball
Etutes March-Madness-Reise endet
Der Favorit spielte am Ende dann doch in einer anderen Liga: Für Ehis Etute endete die March Madness am Sonntag gegen Texas, die zukünftige Uni ihrer Schwester Isi. In der Bundesliga ging es derweil mit einem souveränen Sieg für Saarlouis nach der Länderspielpause weiter.
Ehis Etute überzeugte auch gegen Texas einmal mehr mit einem „Double-Double“ Foto: Facebook/Oregon Women's Basketball
Die March Madness ist für Ehis Etute seit Sonntag vorbei. Die Nummer eins ihres Turnierbaums, die Texas University, war in der zweiten Runde des prestigeträchtigen NCAA-Turniers der erwartbar schwere Gegner. Am Ende mussten sich die Oregon Ducks mit 58:100 geschlagen geben. Die Vorentscheidung fiel dabei im dritten Viertel, das der an Nummer acht gesetzte Underdog mit 8:28 abgeben musste. Der Favorit war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß. Eine weitere starke Leistung bot jedoch die Luxemburgerin, die mit elf Punkten und zehn Rebounds ein weiteres „Double-Double“ verbuchen konnte. Wie im vergangenen Jahr endet die Reise damit in der Runde der besten 32. Dennoch dürfte die Saison mit ihrer Bilanz von 23 Siegen und 13 Niederlagen und dem Erreichen der March Madness als Erfolg gewertet werden. Etute entwickelte sich insbesondere in den letzten Wochen mit ihren vielen „Double-Doubles“ zu einer unverzichtbaren Leistungsträgerin ihrer Mannschaft.
Nach der Länderspielpause ging es für Magaly Meynadier und Saarlouis derweil mit dem Bundesliga-Alltag weiter. Die FLBB-Kapitänin und ihr Team meldeten sich mit einem deutlichen 68:49-Erfolg gegen Nördlingen zurück, zu dem Meynadier sechs Punkte, fünf Rebounds und vier Assists beisteuerte. Den zweiten Tabellenrang haben die Royals bereits seit mehreren Wochen gefestigt. Einen wichtigen 68:58-Sieg feierte der Herner TC gegen Osnabrück. Sofie Fuglsang kam dabei auf sieben Punkte und vier Rebounds. Durch diesen Erfolg springt das Team auf den achten Tabellenrang. In der zweiten Liga siegte Heidelberg deutlich mit 85:57 in Mainz. Laurie Irthum fehlte angeschlagen, mit Seila Skrijelj kam jedoch eine Luxemburgerin zu einem Kurzeinsatz von etwas mehr als drei Minuten.