Handball

Esch scheidet hochdramatisch gegen Vogosca aus dem European Cup aus

Was für ein dramatisches Europapokal-Wochenende für den HB Esch! Nach einem klaren 42:31-Sieg im Hinspiel am Samstag gegen RK Vogosca stand die Mannschaft von Trainer Rajko Milosevic eigentlich schon mit einem Bein in der zweiten Runde des European Cup. Doch nach einer Aufholjagd der Bosnier im Rückspiel samt Siebenmeterwerfen sind die Escher am Sonntag doch noch ausgeschieden.

Dem HB Esch um Luca Tomassini ging im Rückspiel die Kraft aus

Dem HB Esch um Luca Tomassini ging im Rückspiel die Kraft aus Foto: Editpress/Fernand Konnen

Der Fusionsverein hatte im Hinspiel am Samstagabend mit einer überragenden Kollektivleistung überraschend scheinbar den Grundstein für den Einzug in die zweite Runde gelegt. Unter anderem mit zwei 5:0-Läufen jeweils innerhalb von wenigen Minuten (22-26’ und 49-52’) sorgten die Milosevic-Schützlinge für ein komfortables Tore-Polster vor dem Rückspiel knapp 24 Stunden später. Im Anschluss an den 42:31-Kantersieg im Hinspiel war der HBE-Coach, wie sich später herausstellte, zu Recht vorsichtig: „Unsere Ausgangslage ist natürlich gut. Es bleibt aber ein zweites Spiel, das mit 0:0 beginnt.“ Am Sonntagabend knüpften die Escher zunächst fast nahtlos an die Leistung vom Vorabend an. Nach einer knappen 18:17-Pausenführung kam es dann allerdings zum Szenario, das der HBE-Coach im Vorfeld befürchtet hatte („die zweite Halbzeit im zweiten Spiel kann sauer werden“).

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