Damenbasketball
Esch löst das letzte Halbfinalticket
Eine letzte Entscheidung stand noch aus. Klassenprimus Düdelingen wartete noch auf seinen Halbfinalgegner. Basket Esch hatte in diesem Kampf die besseren Karten und ließ von Beginn an gegen Wiltz keine Zweifel aufkommen, dass man gewillt war, den wichtigen vierten Platz zu verteidigen. Der Steinseler Erfolg war am Ende umsonst.
Tatsiana Likhtarovich und die Escher Damen stehen im Halbfinale Foto: Editpress/Fernand Konnen
Steinsel war in der Pflicht, seine Partie zu gewinnen, um eine minimale Chance, im Falle einer Escher Niederlage, auf einen Top-vier-Platz zu erhalten. Der Verlauf des ersten Viertels deutete aber eher auf eine gewisse Resignation hin, denn die Amicale fand in der Anfangsphase nie ins Spiel. Die Musel Pikes, ohne jeglichen Druck, konnte absolut befreit aufspielen. Dies machte sich denn auch auf dem Parkett bemerkbar. Den Gästen gelang fast alles, allen voran ihrer Profispielerin Farmer, mit 11 persönlichen Punkten.
Aber auch die Treffer aus Distanz fielen nach Belieben, so dass die klare Führung der Musel Pikes keineswegs überraschte. Auch zu Beginn des zweiten Viertels legten Nilles und Co. noch zu und der Gästebonus erreichte schon nach 11 Minuten die 20-Punkte-Grenze (14:34). „Wir hatten so unsere Probleme, ins Spiel zu starten. Es war nicht so einfach, noch einmal die Motivation zu finden“, so Mandy Geniets, die mit einem Dreier die Steinseler Reaktion einleitete. „Wir wollten dann jedoch das Bestmögliche für uns erzielen, ganz abgesehen vom Parallel-Spiel in Spiel. Und so haben wir in den Rhythmus gefunden. Wir haben selbst überrascht, wie das uns dann gelungen ist. Ohne die Verletzungsmisere hätten wir es verdient, unter die besten vier zu kommen. Jetzt wollen wir in den bleibenden zwei Partien Spaß haben und zeigen, dass wir die Besten in dieser Gruppe sind.“