AXA League
Erste Kräfteverhältnisse zeichnen sich ab: Diese Eindrücke haben die Teams an den ersten vier Spieltagen hinterlassen
Die Tabelle der AXA League sortiert sich nach vier Spieltagen so langsam ein. An der Spitze steht mit den Red Boys die Mannschaft, die bisher den stärksten Eindruck hinterlassen hat. Auch der HB Düdelingen präsentiert sich stark, während der dritte Favorit, Berchem, den Erwartungen noch hinterherläuft. Esch und Standard sind auf Kurs, dahinter bahnt sich ein Dreikampf um den letzten Platz in der Titelgruppe an.
Enzo Jean Louis und die Red Boys führen die AXA League an Foto: Editpress/Fernand Konnen
Die Red Boys sind Tabellenführer – und das nicht umsonst. Die Differdinger haben an den ersten vier Spieltagen den stärksten Eindruck hinterlassen. Bereits im Supercup konnten sie mit einem überraschend deutlichen 36:29-Sieg ein erstes Ausrufezeichen setzen. In der Liga ließen sie bislang nur gegen Mitfavorit HBD beim 28:28-Unentschieden Punkte liegen. Alle anderen Partien entschied der amtierende Meister souverän für sich – mit mindestens sechs Toren Vorsprung. Besonders in der Defensive präsentiert sich das Team bislang als Maßstab der Liga: Mit durchschnittlich 24,25 Gegentoren pro Spiel stellen die Red Boys die beste Abwehr der Meisterschaft. Großen Anteil daran haben auch die Torhüter – allen voran Neuzugang Hakim Jarrar, der im Topspiel gegen den HBD mit 20 Paraden und einer Quote von 44 Prozent überzeugte.