Kampfsport

Eine unruhige Generalversammlung: Schiefe Töne und eine Trennung beim Verband FLAM

Den Kampfsportverband, wie man ihn seit den 1970ern kennt, soll es in Zukunft nicht mehr in gleicher Form geben – dies ist jedenfalls der Wunsch der drei größten Vertreter. Das Tageblatt hatte vor zwei Wochen exklusiv darüber berichtet, dass Judo, Karate und Teakwondo in den nächsten Jahren auf eigenen Beinen stehen wollen. Dass die aktuelle Stimmung in der FLAM nicht die beste ist, erlebten die Hälfte der Mitglieder am Mittwochabend mit eigenen Augen. Scheitern könnte die „Neustrukturierung“ allerdings an der Formulierung des Gesetzestextes.

Das neue Exekutivkomitee der FLAM (v.l.): Generalsekretär Leo Salvatore, Vizepräsident Nobert Welu, Präsident Serge Schaul, Kassierer Denis Barboni und Vizepräsident Nico Christmann

Das neue Exekutivkomitee der FLAM (v.l.): Generalsekretär Leo Salvatore, Vizepräsident Nobert Welu, Präsident Serge Schaul, Kassierer Denis Barboni und Vizepräsident Nico Christmann Foto: Christelle Diederich

Geschmeidig hatte Präsident Serge Schaul die Kulisse im Strassener Centre Barblé vor seiner Wiederwahl auf das große Thema des Abends vorbereitet: „Wir haben im vergangenen Jahr sportlich richtig gute Resultate gemacht. Das ist das Ergebnis der guten Arbeit, die in den Vereinen verrichtet wurde. Wir sind in der Pandemie zu 18% gewachsen, was eigentlich erstaunlich ist. Es hat aber nicht nur Vorteile, wenn man größer wird. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir uns neu strukturieren können.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ehrenpromotion

Ettelbrück setzt sich ab, Steinsel und Schifflingen kämpfen um Klassenerhalt

;