Nach Einzug in zweite EM-Qualifikationsrunde

Eine ganz neue Herausforderung wartet auf die FLBB-Damen

Trotz der Niederlage am Dienstag gegen Bosnien-Herzegowina blickt Kapitänin Magaly Meynadier positiv auf die erste Phase der EM-Qualifikation zurück. Der Einzug in die nächste Runde ist für die FLBB-Damen ein großer Erfolg, mit dem vor fünf Jahren noch nicht zu rechnen war. Nun wartet jedoch eine Mammutaufgabe.

Porträt von Magaly Meynadier mit freundlichem Lächeln vor neutralem Hintergrund

Magaly Meynadier ist sich bewusst, welch schwere Aufgabe auf ihr Team im November warten wird Foto: Editpress/Gerry Schmit

Es war kein einfacher Abend im bosnischen Zenica für die FLBB-Damen, die sich dem Tabellenletzten am Dienstag in der Verlängerung geschlagen geben mussten. Nicht mit dem erhofften abschließenden Sieg, sondern mit einer Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen beendeten die Luxemburgerinnen somit die erste Qualifikationsrunde für die EM 2027. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt in den Augen von Kapitänin Magaly Meynadier jedoch nicht, auch wenn sie die Kampagne gerne mit einer positiven Note abgeschlossen hätte.

„Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und welchen Weg wir in den letzten Jahren gemacht haben. Die Qualifikation für die zweite Runde war unser großes Ziel, und das haben wir erreicht“, lautete ihr Fazit am Mittwoch, als sich das Team auf die lange Rückreise nach Luxemburg machte. „Auch wenn wir mit den letzten beiden Spielen nicht zufrieden sind, gehört das eben auch dazu. Gegen Israel waren wir einfach nicht präsent, an dem Tag hat nichts gepasst. Gegen Bosnien haben wir hingegen bis zum Schluss gekämpft und alles versucht. Leider hatten sie nach ihrer Aufholjagd das Momentum auf ihrer Seite.“

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