Schwimmen

EM in Belgrad: Zwei Halbfinals, aber kein Happy End

Am zweiten Wettkampftag der 37. Europameisterschaften in Belgrad schnupperte Ralph Daleiden kurz an einer Olympiateilnahme. Gemeinsam mit Rémi Fabiani schrieb er luxemburgische EM-Geschichte, erstmals standen zwei FLNS-Schwimmer über 100 m Kraul in einem Halbfinale. Zur richtigen Freude fehlte aber zum Schluss das Happyend.

Rémi Fabiani scheiterte am Dienstag im Halbfinale

Rémi Fabiani scheiterte am Dienstag im Halbfinale Foto: Aleksandar Djorovic

Der EM-Dienstag bei den „37th European Aquatics Championships“ in Serbien war für das Großherzogtum von besonderer Bedeutung. Es war der erste der beiden Wettkampftage, bei denen es um ein Paris-Ticket ging. Ralph Daleiden und Rémi Fabiani traten im 50m-Becken des „Sports Centre Mila Gale Muškatirovic“ in der Königsdisziplin auf den Startblock, die 100 m Kraul waren das zweite Rennen des zweiten EM-Tages in Belgrad. Für Daleiden war quasi D-Day angesagt, der 21-Jährige musste seinen Landesrekord (48“63) um die „Winzigkeit“ von fünf Hundertstel Sekunden unterbieten, nur dann konnte er in extremis die Pflichtzeit für die Olympischen Sommerspiele schwimmen und durfte die Koffer für Paris packen.

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