Radsport
Drôme-Ardèche statt Kigali: Warum die FSCL mit nur zwei Fahrern zur WM nach Ruanda reist
Lediglich Marie Schreiber und eine weitere Espoirs-Fahrerin werden die luxemburgischen Farben bei der ersten Rad-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden vertreten. Vom 21. bis 28. September werden in der ruandischen Hauptstadt Kigali die begehrten Regenbogentrikots vergeben. Warum die FSCL nur mit einer Rumpfdelegation anreist, erklärt der Technische Direktor Christian Helmig.
Groß war die Begeisterung schon im März, als die 37. Ausgabe der Tour du Rwanda durch das afrikanische Land führte Foto: Tour du Rwanda/X
Es ist der nächste Meilenstein für den Sport in Afrika: Zum ersten Mal findet auf dem Kontinent eine Straßenrad-Weltmeisterschaft statt. Vom 21. bis zum 28. September kämpfen dann die besten Radsportler der Welt um die Regenbogentrikots. Es soll ein wahres Radsport-Fest werden, das die Sportart in Afrika noch einmal ankurbelt. Doch das Großereignis steht im Schatten politischer Spannungen. Ruanda wird vorgeworfen, die M23-Miliz im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen. Das EU-Parlament hat Sanktionen gegen Kigali verhängt und zu Jahresbeginn sogar die Absage der WM gefordert.