Tischtennis
Drei Jahrzehnte „Schach auf Speed“: Gilles Michely beendet seine Karriere
Gilles Michely ist eine der prägendsten Figuren des Luxemburger Tischtennis. Drei Jahrzehnte nachdem er zum ersten Mal einen Schläger in die Hand genommen hat, wird der langjährige Nationalspieler seine aktive Karriere nach der laufenden Saison beenden. Dem Tageblatt hat der 37-Jährige den Karriereverlauf geschildert, über die letzten Herausforderungen gesprochen und bereits einen Blick auf die Zeit nach seiner erfolgreichen Laufbahn geworfen.
Ein Bombenalarm am Flughafen oder im Haifischbecken der Allerbesten: Gilles Michely hat Höhen und Tiefen im Sport erlebt Foto: Editpress/Gerry Schmit
Tageblatt: Wann haben Sie die Entscheidung getroffen, Ihren Tischtennisschläger „an den Nagel zu hängen“?
Gilles Michely: Es war keine kurzfristige Entscheidung. Mit dem Gedanken hatte ich schon in der vergangenen Saison gespielt, habe mich dann jedoch entschlossen, noch eine weitere Saison dranzuhängen, nachdem ich in das „Comité directeur“ des Verbandes gewählt worden war. Ich hatte mir vorgenommen, auf einem anständigen Niveau aufzuhören. In meinen drei Jahren in Linger habe ich den Spaß am Tischtennis wiedergefunden.