Enovos League

„Do-or-die“: Am Mittwoch geht es im Viertelfinale bereits um alles oder nichts

Für wen endet die Saison und wer kann sich in ein Entscheidungsspiel retten? Im Play-off-Viertelfinale geht es am Mittwoch gleich für drei Favoriten bereits um alles oder nichts.

Sean Bugeja und Steinsel kämpfen am Mittwoch um wichtigen Sieg gegen frühes Saison-Aus im Fußball

Am Mittwoch muss für Sean Bugeja und Steinsel ein Sieg her, will das Team ein frühes Saison-Aus verhindern Foto: Editpress/Fernand Konnen

Es ist wieder an der Zeit, den Begriff „Do-or-die“ auszupacken. Denn genau darum geht es am Mittwoch, wenn in der Enovos League die zweiten Spiele der „Best-of-three“-Viertelfinalserie auf dem Programm stehen. Und hier stehen einige Favoriten bereits gehörig unter Druck.

Allen voran die Sparta Bartringen, die über weite Strecken der regulären Saison an der Tabellenspitze stand und der nun einmal mehr das Aus in der ersten Runde droht. Etwas überraschend verloren Victor Stein und Co. nämlich das erste Duell gegen die Résidence Walferdingen, die nun in heimischer Halle die Chance hat, den Sack zuzumachen. Für den Favoriten gilt es dieses Mal, von Anfang an konzentriert zu Werke zu gehen, denn in der ersten Partie standen bei Halbzeit bereits 56 Zähler auf dem gegnerischen Konto. Die Reaktion der Bartringer folgte am Ende schlichtweg zu spät und Walferdingen erkämpfte sich über 40 Minuten den großen Vorteil.

Ein weiteres Team, das eine starke reguläre Saison inklusive Pokalsieg hinter sich hat, ist die Arantia aus Fels, die in den letzten Jahren zu einem ernsthaften Final-Four-Kandidaten avanciert ist. Doch auch Wilson und Co. mussten am Samstag gegen den T71 einen dicken Rückschlag einstecken. Denn zusätzlich motiviert durch das Saison-Aus von Center Joe Kalmes, gaben die Düdelinger um den omnipräsenten Routinier Nelly Stephens alles und setzten sich knapp mit 88:86 durch.

Ein Favorit bestätigt

Der Dritte aus der ersten Tabellenhälfte, der am Samstag eine Niederlage kassierte, war schließlich die Amicale Steinsel, die deutlich gegen Esch verlor. Dabei fanden Alex Laurent und Co. offensiv nie ihren Rhythmus und erzielten gerade mal 61 Punkte. Esch dürfte zweifelsohne genug Routine und defensive Qualitäten besitzen, um den Steinselern nach diesem Erfolgserlebnis auch im zweiten Spiel das Leben richtig schwer zu machen.

Ein einziger Favorit konnte somit in der ersten Viertelfinalbegegnung überzeugen: Das aktuell formstärkste Team, Etzella Ettelbrück, ließ sich von den Kordall Steelers keineswegs überraschen und sieht nach dem souveränen Sieg vom Sonntag schon wie ein sicherer Halbfinalist aus. Doch Kapitän „Fritz“ Gutenkauf und Co. sind gewarnt, denn dass im Play-off vieles möglich ist, haben die letzten Jahre auf jeden Fall gezeigt.

Im Überblick

Play-off-Viertelfinale („best of three“):

1. Spiel:

Steinsel – Esch 61:76

Fels – Düdelingen 86:88

Bartringen – Walferdingen 83:87

Ettelbrück – Kordall 106:67

2. Spiel, am Mittwoch:

20.00: Esch - Steinsel

20.00: Düdelingen - Fels

20.00: Walferdingen - Bartringen

20.00: Kordall - Ettelbrück

3. Spiel (falls nötig):

Samstag, 18. April:

19.00: Steinsel – Esch

20.00: Fels – Düdelingen

20.30: Bartringen – Walferdingen

Sonntag, 19. April:

17.30: Ettelbrück – Kordall

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