Tour de Luxembourg
Die Reaktionen der Luxemburger: „Bin beeindruckt vom letzten Tag“
Arno Wallenborn (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur) hat die Tour de Luxembourg auf Platz 20 und damit als bester Luxemburger beendet. Das Tageblatt hat am Sonntag die Stimmen der einheimischen Radsportler nach der letzten Etappe eingefangen.
Arno Wallenborn beendete die Tour de Luxembourg als 20. Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Arno Wallenborn (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur/20. auf 8.40 Minuten): „Es war eine schwere letzte Etappe. Ich musste beim ersten Mal den Pabeierbierg hinauf das Rad wechseln. Es hat lange gedauert, bis ein Auto da war. Es war schwer, aber das ist nichts Neues, es ist jedes Jahr das Gleiche. Mathieu van der Poel hatte was anderes vor als alle anderen. Ich werde mich nun etwas ausruhen und dann schauen wir auf die WM.“
Jempy Drucker (Nationaltrainer): „Ich gehörte auch zu denen, die an der Form von Mathieu (Van der Poel) gezweifelt haben. Was er dann heute (am Sonntag) gezeigt hat, ist phänomenal – „du jamais vu“. Noé (Ury) war krank und hat auf einen Start verzichtet. Mats (Berns) ist auf der letzten Etappe gestürzt, danach noch mal aufs Rad gestiegen, musste dann aber in der Verpflegungszone aussteigen. Wir wussten im Vorfeld, dass die Leistung des Vorjahres nur schwer zu wiederholen sein würde. Dennoch haben wir uns über die ganze Woche gut gezeigt und waren am letzten Tag mit gleich zwei Fahrern in der Verfolgergruppe vertreten. Insgesamt können wir nur zufrieden sein, da wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Präsenz gezeigt haben. Mir ist es auch wichtig, dass jeder die Chance bekommen hat, sich zu zeigen.“