Fußball/Basketball

Die Brötchen könnten kleiner werden: So erleben die Vereine die Krise in Luxemburg

Es gibt zwar keine Profiligen in Luxemburg, doch in manchen Sportarten geht es nicht ohne Geld, wenn man oben mitspielen will. Das Tageblatt hat bei einem Fußball- und einem Basketballverein nachgefragt, wie sich die Corona-Pandemie auf die Klubs auswirkt.

 Frühestens im Juli seien die Folgen der Krise absehbar, meint T71-Präsident Marcel Wagener

 Frühestens im Juli seien die Folgen der Krise absehbar, meint T71-Präsident Marcel Wagener Foto: Luis Mangorrinha/Le Quotidien

Mit jedem Tag des Stillstandes werden die Sorgen der Profiklubs im Ausland größer. In Deutschland drängen die Fußballvereine, die Bundesliga mit Geisterspielen fortzusetzen, um den wirtschaftlichen Schaden der Vereine irgendwie in Grenzen zu halten. In anderen Sportarten sieht die Lage noch dramatischer aus, da geht es nur noch ums Überleben. In Luxemburg gibt es in keiner Sportart eine Profiliga, ganz ohne Geld geht es im Fußball, Basketball oder Handball aber auch im Großherzogtum nicht. Die Auswirkungen der sanitären Krise auf ihre Klubs sind noch nicht abzusehen, was den einen oder anderen schon beunruhigt. Die Jeunesse Esch zum Beispiel hat ihre Mitglieder per Brief bereits um Spenden gebeten, damit der Klub diese schwierigen Zeiten überstehen kann. Auch in anderen Sportarten haben Vereine bereits zu Spendenaktionen aufgerufen.

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