Fechten
„Dann eben ohne Olympia“: Lis Rottler-Fautsch beendet ihre Karriere und ist mit sich im Reinen
Lis Rottler-Fautsch hat gut zwei Monate nach der Geburt ihres Sohnes an der Olympia-Qualifikation im Fechten teilgenommen. Das Ticket für Tokio löste sie nicht, dennoch war es für die 34-Jährige ein versöhnliches Karriereende.
Lis Rottler-Fautsch wird jetzt erst einmal ihren „Congé de maternité“ genießen Foto: Anouk Flesch
„Dann wird meine Karriere eben ohne Olympia-Teilnahme zu Ende gehen.“ Fechterin Lis Rottler-Fautsch hat am Samstag ihren letzten internationalen Wettbewerb bestritten. Es ging in Madrid um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Nur die Siegerin erhielt ein Ticket. Für Rottler-Fautsch war im Achtelfinale Schluss. Die Enttäuschung ist bei der 34-Jährigen vorhanden, aber zugleich weiß sie, dass sie alles gegeben und sich nichts vorzuwerfen hat.