Sportpolitik

COSL zeigt Mischo die Rote Karte: Gesetzesprojekt der Ipess stößt auf Gegenwind

Wie bewerten die Sportverbände das Vorhaben von Sportminister Georges Mischo, den Sektor weiter zu professionalisieren? Das neueste Gesetzesprojekt (Nr. 8611), eine Personalplattform, stieß beim Olympischen Komitee bereits schriftlich auf starken Gegenwind. Mangelndes Mitspracherecht, offene Fragen und Autonomieverlust der Sportbewegung stehen am Donnerstagabend bei einer vom COSL organisierten Informationsrunde zur Debatte.

COSL kritisiert neues Ipess-Gesetz und warnt vor steigendem staatlichen Einfluss im Schweizer Sport

Das COSL kritisiert das neue Ipess-Gesetzesprojekt und warnt vor wachsendem staatlichen Einfluss im Sport Illustration: Tageblatt/Kim Kieffer

Seit rund sechs Monaten ist die Mannschaft von COSL-Präsident Michel Knepper inzwischen im Amt. Mit der sanften Eingewöhnungsphase ist es nun vorbei. Vor drei Wochen setzte das neue Olympische Komitee sein erstes klares Zeichen und zückte die Rote Karte in Richtung Georges Mischo. Die Wortwahl des NOK in der Stellungnahme zum Ipess-Gesetzesentwurf könnte deutlicher nicht sein. „Das COSL kann die Aussagen von Sportminister Georges Mischo leider nicht bestätigen, da bezüglich des Projekts der Ipess kein konstruktiver und umstrittener Austausch zwischen dem Sportministerium und dem COSL stattgefunden hat.“ Eine Kritik, die die Gewerkschaften gegenüber Mischo in seiner Funktion als Arbeitsminister äußerten und mit der die Regierung immer wieder konfrontiert wird.

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