„Die Energie ist verschwunden“
Bogenschützin Mariya Klein-Shkolna und der Abschied vom Hochleistungssport
Sie ist aktuell eine der erfolgreichsten luxemburgischen Sportlerinnen. Doch nach den World Games in Chengdu hat sich Bogenschützin Mariya Klein-Shkolna dazu entschieden, mit dem Hochleistungssport aufzuhören.
Mariya Klein-Shkolna stand im letzten Jahr noch auf Platz acht der Weltrangliste Foto: Editpress/Alain Rischard
Freitagnachmittag auf dem Feld der Bouschéisser Esch im Burgronn: Während die ersten Schützen bereits für das Fünf-Nationen-Turnier angereist sind und einen ersten Blick auf die Anlage werfen, ist Mariya Klein-Shkolna am Stand ihres Geschäfts Luxarc zu finden, das Material rund um den Bogensport vertreibt. Es ist eine Rolle, in der man sie in Zukunft noch häufiger bei großen Events antreffen dürfte, denn die 27-Jährige hat sich entschieden, einen Schlussstrich unter den Hochleistungssport zu ziehen.