Im Sportlycée
Austauschen und ausbilden: So verlief der erste Luxemburger Trainertag
Wie sieht der Trainer von morgen aus? Diese Frage stellten sich beim allerersten Trainertag des Inaps über 150 Teilnehmer. Nach einem Tag mit viel Austausch und Informationen stand am Abend fest: Ohne Wertschätzung, Weiterbildung und Professionalisierung wird es wohl nicht funktionieren.
Der Andrang beim Vortrag von Jeff Strasser (l.) und Dan Huet (2.v.l.) war groß Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Aus welcher Position gaben die Stürmer während eines gewissen Zeitraums die meisten Torschüsse ab? In welche Ecke fliegt der maltesische Fußballnationaltorhüter bei Elfmetern am liebsten? Fragen, mit denen sich FLF-Nationaltrainer Jeff Strasser und sein Assistent Dan Huet 2026 im Vorfeld der Play-Offs der Nations League beschäftigten – und deren Antworten sie nun Mitte September erstmals in einem offiziellen Rahmen mit Trainerkollegen teilten.
In den Räumen des Sportlycée haben über einen ganzen Tag 150 Coaches ihr Fachwissen erweitert und ausgetauscht. Beim allerersten „Trainerdag“ des Inaps (Institut national de l’activité physique et des sports) auf Fetschenhof war das Thema Fußball aber nur ein Teil des Angebots: Fitness, Schnelligkeit, Kraft, Ernährung, Leadership, Betreuung im Verletzungsfall oder Aktivitäten für junge Sportler waren andere Programmpunkte: „Wir wollten hochwertige Experten aus dem In- und Ausland dabei haben, aber ein Trainer einer Jugendmannschaft sollte ebenso beim Angebot fündig werden können. Das Atelier von Jeff Strasser war beispielsweise praxisnah, was wohl für alle Trainer interessant gewesen sein dürfte“, erklärte Patrick Heuschling (Inaps).