Basketballer im Ausland
Auf in die Play-offs: Für Meynadier, Fuglsang und Madjo beginnt die entscheidende Phase
In Deutschland, Frankreich und Österreich beginnt in den nächsten Tagen für eine ganze Reihe an Nationalspielerinnen die entscheidende Ligaphase.
Magaly Meynadier und Sofie Fuglsang stehen mit ihren Mannschaften in Deutschland im Play-off Foto: Editpress/Jeff Lahr
Während für Anne Simon und Campobasso die Saison in der italienischen Serie A1 bereits am Donnerstag im Meisterschaftsviertelfinale endete, geht es für Magaly Meynadier in Deutschland nun erst richtig los. Mit einem deutlichen 95:62-Sieg in Marburg beendeten die Saarlouis Royals, deren zweiter Tabellenplatz bereits seit Wochen abgesichert war, die reguläre Saison. Die FLBB-Kapitänin kam noch einmal auf fünf Punkte und vier Assists. Bereits am Donnerstag geht es um 19.30 Uhr in Saarlouis mit dem ersten Spiel der „Best of three“-Viertelfinals weiter. Hier wartet erneut Marburg. Im Play-off dürfen auch Sofie Fuglsang und der Herner TC mitmischen, die zwar deutlich mit 54:73 gegen ALBA Berlin verloren, jedoch kurz vor dem letzten Spieltag noch auf den achten Tabellenrang gesprungen waren. Die Nationalspielerin erzielte in der letzten Qualifikationspartie in 18 Minuten keine Punkte. Nun wartet Tabellenführer Keltern, das erste Spiel der Viertelfinalserie findet am 1. April statt.
Eine Etage tiefer siegte Heidelberg – noch immer ohne Laurie Irthum – 92:65 gegen Bamberg und hat sich damit offiziell das Ticket fürs Aufstiegs-Play-off gesichert.
In der ersten französischen Liga feierte Carolo Basket einen deutlichen 84:51-Erfolg gegen Villeneuve d’Ascq. Dionne Madjo erzielte in vier Minuten drei Punkte. Unter der Woche gab es bereits einen 85:70-Sieg gegen Roche Vendée, bei dem die Luxemburgerin auf zwei Punkte kam. In der Abschlusstabelle belegt Charleville-Mézières damit Rang drei und trifft zum Auftakt der Play-offs wieder auf Villeneuve d’Ascq. Das Hinspiel findet am 5. April auswärts statt.
Klosterneuburg mit perfekter Bilanz
Bei den Herren kassierte Alm Evreux in der Elite 2 gegen Hyères-Toulon (74:80) die dritte Niederlage in Folge. Ben Kovac stand 28 Minuten auf dem Parkett und steuerte acht Punkte und zwei Assists bei.
Nach der Niederlage gegen Ostende in der vergangenen Woche meldete sich Okapi Aalst in der belgisch-niederländischen BNXT-League mit einem 111:82-Sieg gegen Groningen zurück und verteidigt damit Rang drei. Malcolm Kreps stand nicht im Kader.
In Österreich hält die perfekte Bilanz von Klosterneuburg, das auch sein 18. Ligaspiel gewinnen konnte – 84:67 gegen Wels. Damit beenden sie die reguläre Saison ungeschlagen an der Spitze. Liz Irthum steuerte in 26 Minuten zwei Punkte und fünf Rebounds bei. Die Basket Flames gewannen derweil 65:60 gegen Vienna United und sichern sich damit Rang drei. Laetitia Schumacher fehlte. Im Halbfinale treffen die Duchesses auf Wels, während es die Flames mit UBI Graz zu tun bekommen.
Bei den Herren endete die Saison der Swarco Raiders Tirol im Play-off gegen die Deutsch Wagram Alligators. Nach dem 71:88 ging die zweite Partie mit 84:93 verloren. Nicolas Toussaint kam zum Abschluss noch einmal auf vier Punkte und vier Rebounds.
In der spanischen Tercera FEB verloren Davy Rocha (7 Punkte, 6 Rebounds) und Murgi 65:100 gegen El Pinar. In den Niederlanden unterlagen BAL Weert und Joy Baum (2 Punkte, 4 Assists, 5 Rebounds ) 77:85 gegen Landstede.