FLF-Torwart
Anthony Moris: „Ich möchte, dass die jungen Spieler ihre Verrücktheit behalten“
Gegen Estland muss Luxemburg auf viele Führungsspieler verzichten. Schlussmann Anthony Moris gehört zu den paar verbliebenen Routiniers. Dem 36-Jährigen kommt deshalb eine besondere Rolle zu. Moris sieht diese jedoch anders als die Routiniers vergangener Generationen.
Anthony Moris sieht sich als Wegbegleiter für die Talente Foto: sportspress.lu/Christian Palmisano
Mit 36 Jahren ist Anthony Moris einer der erfahrensten Spieler bei Luxemburg. Der FLF-Torwart geht jedoch relativ gelassen mit diesen Erfahrungswerten, um, die er in den vergangenen Jahren sammeln konnte. Moris ist der Typ Teamkollege, der den jungen Talenten Vertrauen schenkt. „Wir müssen die jungen Spieler ihre Erfahrungen machen lassen. Ich möchte, dass sie die gewisse Verrücktheit in sich behalten“, erklärte Moris. Als Beispiele nannte er Aiman Dardari und Hamza Kadamani, die trotz ihrer geringen Erfahrung ihre Sache bislang gut gemacht hätten. „Wir stehen hinter ihnen und sind da, um ihnen zu helfen. Ich bevorzuge es, wenn sie selbst entdecken und Erfahrungen sammeln.“
Damit sieht Moris seine Aufgabe weniger darin, den Nachwuchs zu führen, als ihn auf seinem Weg zu begleiten. Die Zeiten, in denen die älteren Spieler ständig hinter den jüngeren her sein mussten, seien vorbei, sagte er bei der Pressekonferenz am Freitag.