24h von Le Mans
Alpine verlässt die WEC: Piloten wollen Top-Ergebnis als Abschiedsgeschenk
Zum Saisonende zieht sich Alpine aus der Langstrecken-WM zurück. Die Piloten Jules Gounon und Antonio Felix da Costa im exklusiven Interview vor den 24 Stunden von Le Mans.
Alpine hofft, mit dem LMDh-Alpine A424, hier das Auto von da Costa/Habsburg/Milesi, in Le Mans ein Super-Resultat zu erzielen Foto: Marie-Jo & Norbert Nickels
Alpine, der sportliche Markenableger von Renault, ist nicht nur in der Formel 1, sondern auch in der WEC-Langstrecken-Weltmeisterschaft werksseitig vertreten. Ein lang erhoffter Sieg in Le Mans an diesem Wochenende wäre ein schönes Abschiedsgeschenk, denn am Ende der Saison macht Alpine Schluss mit der WEC. Vor den 24 Stunden von Le Mans standen uns die beiden Alpine-Piloten Jules Gounon (F) und Antonio Felix da Costa (P) in einem Exklusiv-Interview Rede und Antwort.
Tageblatt: Jules Gounon, Sie sind seit drei Jahren bei Alpine in der WEC. Wo stehen Sie und das Alpine-Team jetzt?
Jules Gounon: Wir haben große Fortschritte gemacht, sowohl bezüglich der Technik als auch als Team insgesamt. Die LMDh-Autos sind sehr komplex. Es gibt sehr viel Arbeit für die Ingenieure, viele kleine Systeme, die in der neuen Generation der Hypercars verbaut sind. Wir haben es geschafft, alle zu verbessern. Jetzt sehen wir, dass unsere Arbeit Früchte getragen hat und wir mit guten Ergebnissen nach Hause fahren.