Tour de France
10. Etappe: Philipsen jubelt, endlich
Nach dem ersten Ruhetag ließ es das Peloton am Dienstag auf der zehnten Etappe der Tour de France gemächlich angehen. Erst am Ende wurde es schnell – und Jasper Philipsen feierte zum ersten Mal bei der diesjährigen Tour.
Nach einer schwierigen ersten Woche durfte Jasper Philipsen auf der zehnten Etappe endlich jubeln Foto: AFP/Marco Bertorello
Der belgische Sprint-Star Jasper Philipsen hat den fünften Massensprint der 111. Tour de France für sich entschieden und seinen insgesamt siebten Etappensieg gefeiert. Der 26-Jährige setzte sich am Dienstag in Saint-Amand-Montrond nach 187,3 Kilometern vor dem Eritreer Biniam Girmay (Intermarché-Wanty) und dem deutschen Profi Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) durch. Zuvor hatte Philipsen mehrmals den Tageserfolg bei der diesjährigen Ausgabe verpasst. „Es ist eine Erleichterung, die letzte Woche war keine gute Woche, sie war endlos lang. Jetzt konnten wir endlich unsere Stärke zeigen“, sagte der Alpecin-Deceuninck-Fahrer. „Ich freue mich für das gesamte Team. Wir haben weiter daran geglaubt, jetzt haben wir unseren wohlverdienten Sieg.“ Philipsen wurde von seinem Team um den Weltmeister Mathieu van der Poel perfekt angeführt. Der Etappensieg bringt ihn auch zurück in den Kampf um das Grüne Trikot, das sich weiterhin auf den Schultern von Girmay befindet. „Er macht eine sehr starke Tour de France, er ist immer weit vorne. Wir werden versuchen, alles zu tun, um ihn einzuholen“, betonte Philipsen, der das Grüne Trikot im letzten Jahr gewonnen hatte.