Tischtennis
Halbfinal-Hinspiele: Hostert/Folschette und Howald legen vor
Am Sonntag fanden die Hinspiele im Halbfinale der National TT League statt. Dabei wurde Titelverteidiger Hostert/Folschette seiner Favoritenrolle in Lintgen gerecht. Bei seinem Auswärtsspiel auf dem „Krounebierg“ in Mersch konnte sich der DT Howald mit einem 6:2-Sieg gegen Reckingen ebenfalls eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in eigener Halle verschaffen.
Benjamin Rogiers und Howald haben das erste Halbfinalspiel gewonnen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Bis zur Pause lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Nach dem 3:1-Erfolg des Reckinger Topspielers Thomas Keinath gegen Leo Vekic und dem Dreisatz-Sieg von Benjamin Rogiers gegen Gene Wantz wurden die Punkte anschließend auch im hinteren Paarkreuz geteilt. Zunächst setzte sich der Howalder Neuzugang Aaron Sahr gegen Luca Elsen (3:1) durch, bevor Aaron Vallbracht, mit seinem 3:2-Sieg gegen Marc Dielissen, zum Zwischenstand von 2:2 ausgleichen konnte. Anschließend gewann Rogiers das Topspiel gegen Keinath (3:1) und Vekic brachte seine Farben mit einem hart erkämpften 3:2-Erfolg gegen Wantz auf die Siegerstraße. Mit einer weiteren starken Vorstellung (3:0 gegen Vallbracht) baute Sahr die Gästeführung aus. Den siegbringenden Punkt zum überraschend deutlichen 6:2-Hinspiel-Sieg holte Routinier Marc Dielissen mit 13:11 im Entscheidungssatz gegen Jugendnationalspieler Elsen. Damit reicht dem DT Howald ein Remis in eigener Halle aus, um das Endspiel-Ticket zu lösen.
Das Gleiche gilt für Doublé-Sieger Hostert/Folschette, der sich mit dem gleichen Ergebnis in Lintgen behaupten konnte. In der Qualifikationsrunde war es dem Überraschungsteam der Saison gelungen, dem Topfavoriten ein Unentschieden abzuringen. Dementsprechend konzentriert ging Hostert/Folschette, nach seiner langen Wettkampfpause, zu Werke. Trotz der starken Vorstellung der Lintgener Nummer eins Gaëtan Swartenbrouckx, der seiner Rolle als Punktelieferant mit souveränen Siegen gegen Jan Zibrat (3:1) und den Ranglistenersten Gleb Shamruk (3:0) gerecht wurde, konnte der Herausforderer die Gäste nie in Gefahr bringen. Dazu hätte Robin Saudemont, wie beim Remis im ersten Vergleich, zwei Punkte im hinteren Paarkreuz einfahren müssen. Der Belgier hatte jedoch die Überlegenheit von Irfan Cecic (1:3) und Kevin Kubica (2:3) anerkennen müssen.
Damit stehen Lintgen und Reckingen mit dem Rücken zur Wand und benötigen einen Auswärtssieg, um sich über das „Golden Match“ doch noch fürs Endspiel zu qualifizieren. Die beiden Rückspiele finden am übernächsten Sonntag statt.
Im Überblick
Halbfinal-Hinspiele:
Lintgen - Hostert/Folschette 2:5
Reckingen - Howald 2:5
Rückspiele am 26. April:
Hostert/Folschette - Lintgen
Howald - Reckingen