Luxemburg

Zusammen leben, statt aneinander vorbei: Integrationsgesetz wird überarbeitet

Ob Ortsansässige oder Menschen aus dem Ausland: Tag für Tag halten sich zahlreiche Leute im Großherzogtum auf – manche von ihnen nur auf Zeit, andere für immer. Damit all diese Menschen im Alltag gut zusammenleben, soll nun das Integrationsgesetz angepasst werden. 

Ein Gesetzesentwurf zum interkulturellen Zusammenleben wurde am Dienstag von der Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, Corinne Cahen (DP), präsentiert

Ein Gesetzesentwurf zum interkulturellen Zusammenleben wurde am Dienstag von der Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, Corinne Cahen (DP), präsentiert Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Luxemburger Gesetzgebung zur Integration von Menschen aus dem Ausland wird überarbeitet – und dabei gibt es eine grundlegende Änderung. Das wurde am Dienstagmorgen bei der Präsentation des entsprechenden Gesetzentwurfes im Familienministerium in Luxemburg-Stadt ersichtlich. Denn: Der neue Text entfernt sich vom klassischen Konzept der Integration und wendet sich stattdessen dem breiter gefassten Ansatz des interkulturellen Zusammenlebens zu. „Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie wir das Zusammenleben organisieren wollen“, erklärte die Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, Corinne Cahen (DP). 

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