Zum Schutz der jüngsten Kriegsopfer

Warum Kinder in Konfliktgebieten nicht auf politische Lösungen warten können

Die Gewalt gegen Kinder in Krisenregionen erreichte 2025 einen Höchststand. Mit einer neuen Niederlassung in Luxemburg verstärkt WAPA International sein Engagement für die jüngsten Opfer. Im Gespräch mit den Verantwortlichen und Ei Ei Nwe aus Myanmar wird ihr Leid greifbar.

Symbolbild: Kinder und Jugendliche in Krisengebieten verlieren durch die Konflikte wertvolle Jahre, in denen sie sich weiterbilden und eine Zukunft aufbauen könnten

Symbolbild: Kinder und Jugendliche in Krisengebieten verlieren durch die Konflikte wertvolle Jahre, in denen sie sich weiterbilden und eine Zukunft aufbauen könnten Quelle: WAPA

Als Ei Ei Nwe von ihrer Begegnung mit einem sechsjährigen Mädchen erzählt, wird schlagartig deutlich, was Krieg mit Kindern macht: Das Mädchen ist aus einem umkämpften Gebiet in Myanmar geflüchtet – und im Gegensatz zu anderen Kindern, blickt es nicht neugierig auf, wenn es ein Flugzeug hört. Stattdessen hat es Angst vor Luftangriffen.

Genau für solche Kinder, die in Kriegs- und Konfliktregionen aufwachsen, engagieren sich die NGO WAPA International und ihre lokalen Partnerorganisationen, wie etwa die People’s Empowerment Foundation (PEF) in Thailand. Ei Ei Nwe beteiligt sich in dem Rahmen an dem Reintegrationsprojekt A Lin Eain. Während die Gewalt im Myanmar weiter eskaliert, baut die WAPA ihre Aktivitäten aus. Nach dreizehn Jahren Engagement gründete sie 2026 eine Niederlassung in Luxemburg.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren