Konsumentenschutz

ULC stellt Forderungskatalog vor: Gebrauch von Bargeld muss weiterhin möglich sein

Seit über 50 Jahren vertritt die „Union luxembourgeoise des consommateurs“ die Verbraucherinteressen ihrer Mitglieder. Rund 5.000 Mal im Jahr wird die Vereinigung um Hilfe gebeten, wenn Verbraucher ihre Rechte verletzt sehen. Ob „Abzocke“ bei Banktarifen, Lebensmittelsicherheit oder Erhalt der Kaufkraft: Im Hinblick auf die kommenden Legislativwahlen hat die ULC nun einen Forderungskatalog an die Parteien zusammengestellt.

ULC-Direktorin Aline Rosenbaum, Präsident Nico Hoffmann und Generalsekretär Marcel Laschette

ULC-Direktorin Aline Rosenbaum, Präsident Nico Hoffmann und Generalsekretär Marcel Laschette Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Ende des Monats wird die Raiffeisen-Filiale in Bad Mondorf ihre Türen schließen; erst im vorigen Dezember hatte die Bank ihre Filiale in Luxemburg-Merl geschlossen, hieß es am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz der „Union luxembourgeoise des consommateurs“ (ULC). Regelmäßig kritisiert der Konsumentenschutz systematische Filialschließungen bei Banken: Etliche Kunden seien auf den persönlichen Dienst am Schalter angewiesen. Es sei im Interesse der Bankkunden, solche Schließungen zu verhindern – wie z.B. durch verbindliche Maßnahmen seitens der Politik. Dasselbe gelte für die schleichende Abschaffung von Geldautomaten.

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