Handwerkskammer
„Toxischer Cocktail“ bewirkt Zusammenbruch der Nachfrage am Wohnungsmarkt
Die Regierung muss jetzt handeln, „um das Schlimmste zu verhindern“, glaubt die Handwerkskammer. Ein ungünstiger Maßnahmen-Mix setzt dem Baugewerbe in Luxemburg schwer zu: Die Nachfrage bricht ein, Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.
Die „Chambre des métiers“ begrüßt die Maßnahmen des Gesetzentwurfs N° 8149 Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Lage am Luxemburger Immobilienmarkt ist äußerst angespannt. Aufgrund der hohen Zinsen für Immobilienkredite werden weniger Immobilien verkauft, was wiederum Auswirkungen auf das Baugewerbe hat. „Das Ausmaß einer Krise in der Baubranche sollte nicht unterschätzt werden“, warnt die Handwerkskammer in einer Pressemitteilung vom Freitag. Arbeitsplätze stünden auf der Kippe und Unternehmen riskierten, „den Boden unter den Füßen zu verlieren“. Ein Verlust von Arbeitsplätzen würde eine Verringerung der Produktionskapazität mit sich ziehen und könnte einen Angebotsschock auslösen, sobald die Nachfrage wieder steigt. Das würde wiederum zu einem Anstieg der Verkaufspreise und Mieten führen und „die wirtschaftliche Entwicklung des Landes (weiter) bremsen“, schreibt die Handwerkskammer.