Luxemburg
Space Agency und LIST begründen neues Weltraum-Innovationszentrum „ESRIC“
In Beles, nicht weit von der Erzmine entfernt, die bis zu deren Herunterfahren die Belvaler Hochöfen mit Rohstoff versorgte, entsteht in Zusammenarbeit der Luxembourg Space Agency und des Forschungsinstituts LIST das europäische Innovationszentrum für Weltraumressourcen, abgekürzt ESRIC. In Präsenz von Wirtschaftsminister Fayot, der eine entsprechende Konvention unterzeichnete, und Forschungsminister Meisch wurde das Projekt am Dienstag vorgestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die europäische Weltraumagentur ESA ebenfalls ins Zentrum einsteigen.
Hochschul- und Forschungsminister Claude Meisch sowie Wirtschaftsminister Franz Fayot bei der Vorstellung des europäischen Innovationszentrums für Weltraumressourcen Foto: Editpress/Julien Garroy
Das Zentrum, das während der mehrjährigen Anlaufzeit bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigen soll, wird von der Regierung als Teil der Initiative SpaceResources.lu gesehen, die ein wirtschaftliches Umfeld zur Erforschung und Nutzung von Weltraumressourcen in Luxemburg schaffen soll. Auch wenn diese ökonomische Sparte anfangs nicht von jedem ganz ernst genommen wurde, sind heute mehr als 60 Betriebe auf dem Gebiet aktiv, während es 2005, als Luxemburg vollwertiges Mitglied der ESA wurde, nur einige wenige waren (z.B. SES und LuxSpace).