Fünf Gewerkschaften protestieren 

Sozio-edukatives Personal: Schlechtere Arbeitsbedingungen in Kompetenzzentren

Um halb drei trafen sich am Dienstag die fünf Gewerkschaften ALEE, APCCA, APPSAS, SLEG und SPEBS, die alle Personal vertreten, das im sozio-edukativen Bereich im Luxemburger Schulwesen tätig ist, zu einer Protestkundgebung vor dem Schulministerium. Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Beitrag „Bildungswesen/Gewerkschaften: Kompetenzzentren steuern auf Zwei-Klassen-Gesellschaft zu“. 

Nach der symbolischen Protestaktion wurden die Gewerkschafter von Beamten empfangen, der Minister war da schon weg

Nach der symbolischen Protestaktion wurden die Gewerkschafter von Beamten empfangen, der Minister war da schon weg Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Fünf vor halb drei hatte Bildungsminister Claude Meisch (DP) das Ministerium allerdings verlassen, die Vertreter der Mitarbeiter aus Kompetenzzentren, früher Ediff, aus all jenen Bereichen, die Kinder und Jugendliche mit spezifischen Bedürfnissen unterrichten, sowie Psychologen wurden immerhin von Beamten empfangen, die der Delegation dann erst einmal vorwarfen, „mit der Presse“ über die Problematik zu reden (im Anschluss fand eine Pressekonferenz statt), statt sich direkt ans Ministerium zu wenden. Dies ist eine mittlerweile bekannte Vorgehensweise im Bildungsministerium, das auf jedwede öffentliche Kritik allergisch reagiert. 

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