Bar, Bus, Chorprobe
So verbreitet sich das Coronavirus durch die Luft
Beim Ausatmen, Sprechen und Singen stoßen Menschen mit einer Coronavirus-Infektion große Tropfen und kleine Aerosole aus. Die kleineren Tröpfchen schweben auch noch nach Stunden in der Luft, werden durch Umluft-Belüftungen aufgewirbelt und können so weit entfernte Menschen im selben Raum anstecken.
Beim lauten Sprechen und Singen stößt ein Mensch mit dem Coronavirus mehr infizierte Tröpfchen aus als beim normalen Reden Symbolfoto: Pixabay
Das Coronavirus verbreitet sich über die Luft – so viel ist klar. Doch wie genau verhalten sich die schwebenden Partikel, die vom Menschen ausgeatmet werden? Wie beeinflussen Belüftungsanlagen das Verhalten der Teilchen? Die europäische Gesundheitsorganisation „European Centre for Disease Prevention and Control“ (ECDC) unterscheidet zwischen zwei ansteckenden Tröpfchenarten, die beim Ausatmen entstehen: größere Tröpfchen mit einem Durchmesser von mehr als 100 Mikrometern und kleinere Partikel mit einer Größe von unter 100 Mikrometern.