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Regierung geht von organisierten Akteuren bei Drohnenzwischenfall am Findel aus

Nach den Drohnensichtungen am Flughafen vom Wochenende hat die Regierung für Donnerstag eine Pressekonferenz einberufen. Nach Tageblatt-Informationen soll es in Zukunft eine verstärkte Kooperation mit zwei Nachbarländern geben.

Das Symbolfoto zeigt, wie ein ukrainischer Soldat eine Drohne während des Drohnenrennens „Wild Drones“ am 5. Oktober 2025 steuert

Das Symbolfoto zeigt, wie ein ukrainischer Soldat eine Drohne während des Drohnenrennens „Wild Drones“ am 5. Oktober 2025 steuert Symbolfoto: AFP

Chaos am Findel: In der Nacht von Freitag auf Samstag brachten Sichtungen von unidentifizierten Drohnen den Flugverkehr am Findel für mehrere Stunden zum Erliegen. Zwei Tage zuvor waren unbemannte Flugobjekte bereits über Medernach aufgetaucht. Die Regierung rief kurzfristig die interministerielle Bewertungszelle „Drohnen“ zusammen, die vom Hochkommissariat für nationalen Schutz (HCPN) präsidiert wird. Gegenüber der Öffentlichkeit und der Presse kommunizierten die offiziellen Stellen allerdings überaus schmallippig. Auch die Flugsicherungsverwaltung ANA mauerte bei Presseanfragen.

In der Folge fanden zahlreiche Fehlidentifikationen von angeblichen Drohnen im ganzen Land statt, die sich laut der Bewertungszelle in den meisten Fällen als Flugzeuge entpuppten. Die Regierung hat für Donnerstag nun eine Pressekonferenz angekündigt, in der sie Details zu den bisherigen Untersuchungen veröffentlichen will.

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