Erziehung zum Weltbürger
Reform für Luxemburgs NGO-Sektor setzt neue Richtlinien
Zwei Jahre haben Regierung und Zivilgesellschaft an einer Reform des NGO-Sektors gearbeitet. Mit ihrer Hilfe soll die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen verbessert werden – und kritische Bürger ausgebildet werden.
Xavier Bettel (DP), Minister für Entwicklungshilfe, hofft auf gute Zusammenarbeit und bessere Synergien im Sektor. Foto: Editpress/Claude Lenert
Die Fähigkeit, kritisch auf die Welt und den eigenen Platz in ihr zu blicken. So definiert der Anhang des gemeinsamen Rahmenpapiers für den Sektor der luxemburgischen Nichtregierungsorganisationen (NGO) den Begriff „Education à la Citoyenneté Mondiale“, die Erziehung zur Weltbürgerschaft. Es ist einer der zentralen Begriffe der umfassenden Reform, an der seit März 2024 gearbeitet wurde und die nun, mehr als zwei Jahre später, ihren vorläufigen Abschluss gefunden hat.