Nach Direktorenwechsel
Paul Ensch: „Den Här Grün ass kee Monster an d’Blannenheem ass kee Prisong“
Generaldirektor Jean-Paul Grün verlässt das „Blannenheem“: Diese Entscheidung sei im beiderseitigen Einvernehmen von Verwaltungsrat und Generaldirektor gefallen. Es ist das Resultat der Krisensitzungen des Wochenendes, die nach den schweren Vorwürfen eines Zusammenschlusses der Familien von Bewohnern in Richtung des Direktors einberufen wurden. Das Interim an der Spitze der Vereinigung übernimmt Christian Erang.
Turbulent ging es in den letzten Tagen rund um das „Blannenheem“ zu Foto: Editpress/Didier Sylvestre
„Den Här Grün ass kee Monster an d’Blannenheem ass kee Prisong“: Verwaltungsratspräsident Paul Ensch wurde gegenüber dem Tageblatt deutlich. Ensch war die Verbitterung über die Ereignisse der vergangenen Tage deutlich anzuhören. Die Entscheidung wurde getroffen, um noch größeren Schaden von der Vereinigung abzuwenden, sagt er mit großem Bedauern. Er spricht von einer orchestrierten Kampagne gegen Generaldirektor Jean-Paul Grün, den er als „grand monsieur“ bezeichnet, der nun seinen Hut nimmt, ohne sich wirklich etwas vorwerfen zu müssen. Im Gegenteil, Grün habe stets eine „Toparbeit“ gemacht, so Ensch.