Analyse

Meisch setzt beim Infektionsrisiko von Jugendlichen alles auf eine Karte

Bildungsminister Claude Meisch wirft Kinder und Jugendliche, trotz altersbedingten unterschiedlichen Infektionsrisikos, in die gleiche Schublade. Sein Argument: Die Schulen seien immer noch sehr gut organisiert. Wer sich richtig benehme, könne sich dort kaum anstecken. Eine Analyse. 

In Luxemburgs Klassenzimmern gibt es keine Maskenpflicht. Immer mehr Lehrer bestehen dennoch auf den Atemschutz und viele Schüler behalten ihn freiwillig an. Bildungsminister Claude Meisch nutzt dieses Vorgehen für seine Argumentation, die ein geringes Ansteckungsrisiko in den Schulen verteidigt. 

In Luxemburgs Klassenzimmern gibt es keine Maskenpflicht. Immer mehr Lehrer bestehen dennoch auf den Atemschutz und viele Schüler behalten ihn freiwillig an. Bildungsminister Claude Meisch nutzt dieses Vorgehen für seine Argumentation, die ein geringes Ansteckungsrisiko in den Schulen verteidigt.  Foto: dpa/Boris Roessler

Die Regeln, die seit der Aufhebung des Splittings gelten, sind in Grund- und Sekundarschulen die gleichen. Sie sind das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen dem Bildungs- und dem Gesundheitsministerium. Ersteres vertritt die Meinung, dass Kinder weniger ansteckend sind als Erwachsene, das Virus weniger verbreiten und bei einer Infektion nur selten einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Defizit bei der Krankenkasse

CNS will „nicht sparen“, sondern „vorhandene Mittel effizienter“ einsetzen

Bilaterale Vorgespräche

Premier Frieden: Tagesordnung soll bis Ende der Woche feststehen

;