Landesplanung

Mehr Natur, weniger „Wildwestverdichtung“: Welches Wachstum wollen die Luxemburger?

Wie kann man die aktuelle Wohnungsnot in Luxemburg bekämpfen, ohne dass die Lebensqualität der Menschen leidet? Oder wie es Minister Claude Turmes ausdrückt: Wie bekommt man es hin, dass dieses Land seine Seele nicht verliert? Um sich diesen Fragen anzunähern, hat das Landesplanungsministerium eine Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse überraschen dabei wenig.  

V.l.n.r.: Tommy Klein (Ilres), Claude Turmes und Marie-Josée Vidal aus dem Landesplanungsministerium stellten die Umfrage vor

V.l.n.r.: Tommy Klein (Ilres), Claude Turmes und Marie-Josée Vidal aus dem Landesplanungsministerium stellten die Umfrage vor Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Ergebnisse von Umfragen sind stets mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Das gilt auch für die vom Landesplanungsministerium in Auftrag gegebene Studie zum Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Stadtentwicklung bzw. über die Meinung der Menschen zur Flächenversiegelung. Unter dem Strich können dann mitunter widersprüchliche Resultate herausspringen. Wichtig für die Menschen ist so zum Beispiel der Zugang zur Natur, Ruhe, Sauberkeit und wenig Verkehr, aber gleichzeitig auch der Parkplatz vor der eigenen Haustür und nahe Einkaufsmöglichkeiten. „Der Luxemburger hätte gerne alles“, schließt daraus Tommy Klein vom Umfrageinstitut Ilres. 

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