Sozialversicherung
Mehr Homeoffice für Grenzgänger: Luxemburg unterzeichnet neues Abkommen
Das Homeoffice hat sich während der Pandemie zu einer bewährten Arbeitsform gemausert, die viele nicht mehr missen möchten. Ein neues internationales Abkommen stellt nun die Weichen dafür, dass Pendler mehr Zeit im Homeoffice verbringen können. Luxemburg hat bereits unterzeichnet.
Frankreich wägt derzeit noch das Für und Wider des Homeoffice-Abkommens ab Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Vor 2020 war es kaum ein Thema, dann, durch die Corona-Pandemie, wurde das Homeoffice zum neuen Maßstab für eine ausgeglichenere Work-Life-Balance. Nach dem Abklingen der Pandemie kam dann die Ernüchterung und alte Gewohnheiten schlichen sich zur Enttäuschung vieler wieder zurück in den Alltag. Die europäischen Staaten versuchen allerdings das Homeoffice in einem gewissen Maße beizubehalten und haben dafür ein neues Rahmenabkommen im Bereich der sozialen Sicherheit ausgearbeitet. Dieses Abkommen soll es Arbeitenden ermöglichen, eine größere Anzahl von Arbeitstagen von zu Hause aus zu leisten, ohne dass dadurch die Zuständigkeit der Sozialversicherung wechselt, geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziale Sicherheit hervor.