Landwirtschaft

Luxemburger Staat steuert 5,9 Millionen Euro zu Ernteausfallversicherungen bei

Trockenheit und Ernteausfälle kosten Geld. In Luxemburg übernimmt der Staat 65 Prozent der Kosten für Ernteausfallversicherungen. Für 2026 wird der Beitrag auf fast sechs Millionen Euro geschätzt.

Ausbleibender Regen und trockene Böden setzten den Bauern im Sommer zu

Ausbleibender Regen und trockene Böden setzten den Bauern im Sommer zu Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die anhaltende Trockenheit im diesjährigen Sommer hat die Landwirtschaft vor Herausforderungen gestellt. Um die finanziellen Folgen von Ernteausfällen abzufedern, können Luxemburger Landwirtschaftsbetriebe eine entsprechende Versicherung abschließen. Der Staat übernimmt 65 Prozent der Kosten.

Für 2026 wird der staatliche Beitrag auf rund 5,9 Millionen Euro geschätzt, die endgültige Abrechnung steht allerdings noch aus. Das geht aus der Antwort von Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) auf eine parlamentarische Anfrage der DP-Abgeordneten Luc Emering und André Bauler vom 9. September hervor. Insgesamt 884 Unternehmen sind demnach betroffen. Dazu gehören sowohl Weinbau- als auch Landwirtschaftsbetriebe.

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