Energieeffizienz

Letzter Platz für Luxemburg: Beim Heizen und Kühlen von Wohngebäuden besteht Verbesserungsbedarf

Das Großherzogtum schneidet laut Eurostat in Sachen Energieeffizienz bei Wohngebäuden besonders schlecht ab. Auch der Anteil an erneuerbaren Energien beim Heizen und Kühlen ist ausbaufähig.

Wärmepumpen und Biomasse werden zunehmend genutzt, um die Temperatur in Häusern zu regeln

Wärmepumpen und Biomasse werden zunehmend genutzt, um die Temperatur in Häusern zu regeln Foto: dpa/Silas Stein

Rund 1,6 Tonnen Treibhausgase wurden 2021 in Luxemburg pro Kopf erzeugt, um Privathaushalte zu heizen oder zu kühlen. Das geht aus den Daten des europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Somit bildet das Großherzogtum im europäischen Vergleich das Schlusslicht – und das mit großem Abstand zu Belgien (200 Kilogramm pro Kopf), das den zweitletzten Platz belegt. Island führt die Tabelle hingegen mit lediglich mit 9,9 Kilogramm pro Kopf an, gefolgt von Schweden mit 25,9 Kilogramm und Norwegen mit 49,9 Kilogramm. Der Durchschnitt der Europäischen Union lag 2020 bei rund 733 Kilogramm pro Person.

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