Handwerkskammer zum Haushalt
Kritik an ungenügenden Wohnrauminitiativen
Dass jetzt Schulden gemacht werden, dass die Investitionen hoch bleiben und eine antizyklische Finanzpolitik von der Regierung betrieben wird, findet die „Chambre des métiers“ angesichts der Corona-Krise und ihrer Auswirkungen durchaus richtig. Mittel- und langfristige Perspektiven fehlen der Kammer allerdings im Haushaltsentwurf 2021.
Norry Dondelinger, Tom Wirion und Gilles Reding fehlen im Haushalt 2021 der Regierung klare mittel- und langfristige Perspektiven Foto: Editpress/Robert Schneider
Der Generaldirektor der Handwerkskammer, Tom Wirion, hob am Mittwoch hervor, dass das Virus die Staatsfinanzen fest im Griff habe, auch wenn Luxemburg diesbezüglich weniger hart als andere Länder getroffen sei. Die hohen Defizite 2020 und 2021 würden dies unterstreichen, so Wirion, der allerdings davor warnt, die Bekämpfung der Krise dürfe die Sicht auf andere strukturelle Defizite des Landes nicht verstellen.