Analyse

In Luxemburg ist die Kluft zwischen Arm und Reich gestiegen, die soziale Mobilität hat abgenommen

Während mehr und mehr Menschen armutsgefährdet sind, tragen die Wohlhabendsten am stärksten zum Ausstoß von Treibhausgasen und damit zum Klimawandel bei. Von einer „Soziologie des Verlustes“ ist die Rede. Und in Luxemburg wie anderswo gilt: Arbeit schützt vor Armut nicht.

Soziale Schere: Reichtum gefährdet das Klima und Armut macht krank

Soziale Schere: Reichtum gefährdet das Klima und Armut macht krank Foto: Editpress/Alain Rischard

Als immer besorgniserregender wurde im Sozialpanorama 2022 der „Chambre des salariés“ (CSL) die sozioökonomische Lage Luxemburgs bezeichnet und dabei auf die wachsenden Ungleichheiten aufmerksam gemacht. Zwar sei das Land ein Musterschüler in wirtschaftlichen Fragen, aber nur ein durchschnittlicher Schüler in sozialen. Was noch schlimmer wiegt: Es gelingt ihm nicht, diesen seit Ende der 90er-Jahre anhaltenden Trend zu stoppen, geschweige denn umzukehren. „Alle Indikatoren deuten auf eine Verschlechterung der Lage hin“, stellte die Arbeitnehmerkammer fest.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab