LISER-Studie

Im Job fühlt jeder zweite Luxemburger sich fehl am Platz

Luxemburg hat ein Kompetenzproblem: Fast jeder zweite Arbeitnehmer ist fehl an seinem Platz. Das Phänomen scheint unter den OECD-Mitgliedstaaten weit verbreitet zu sein. Dabei hat vor allem die Corona-Krise gezeigt, wie wichtig es ist, über die richtigen Kompetenzen zu verfügen, damit strategische Wirtschaftszweige am Laufen gehalten werden und die Menschen die Übergänge im Beruf und im Privatleben meistern können.

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass sich viele Menschen immer noch schwertun mit dem digitalen Wandel. Dabei sind gerade diese Kompetenzen gefragt – und das nicht nur im Home-Office.

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass sich viele Menschen immer noch schwertun mit dem digitalen Wandel. Dabei sind gerade diese Kompetenzen gefragt – und das nicht nur im Home-Office. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

„Kompetenzen sind der Schlüssel zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit“, betonen Laetitia Hauret und David Marguerit. Die beiden Ökonomen des „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) haben sich in den vergangenen Monaten näher mit dem Ungleichgewicht von Kompetenzen am Arbeitsplatz beschäftigt und eine Studie zu dem Phänomen verfasst. Darin unterstreichen die zwei Forscher, dass sich die Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten eines Angestellten und den für einen bestimmten Arbeitsplatz erforderlichen Kompetenzen durchaus negativ auf die Produktivität einer Wirtschaft auswirkt.

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