SREL-Prozess, Tag 5

Geheimagent André Kemmer: „Opfer einer politischen Intrige“

Mit einem politischen Exkurs ging am fünften Verhandlungstag des sogenannten SREL-Prozesses die Beweisführung zu Ende. Dabei nahm Ex-Geheimagent André Kemmer kein Blatt vor den Mund. Er und die beiden Mitangeklagten seien nichts anderes als Opfer einer politischen Intrige, die zum Ziel hatte, Ex-Premier Jean-Claude Juncker zu stürzen.

Am fünften Verhandlungstag kam André Kemmer zu Wort. Er sei nicht nur das Opfer einer politischen Intrige, sondern sei durch die Veröffentlichung seines Namens als ehemaliger Agent auch regelrecht in Gefahr gebracht worden, so Kemmer. 

Am fünften Verhandlungstag kam André Kemmer zu Wort. Er sei nicht nur das Opfer einer politischen Intrige, sondern sei durch die Veröffentlichung seines Namens als ehemaliger Agent auch regelrecht in Gefahr gebracht worden, so Kemmer.  Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Mit der Aussage des früheren Geheimagenten und Angeklagten André Kemmer und dem Plädoyer der Zivilpartei wurde am Dienstag die Beweisaufnahme im sogenannten SREL-Prozess abgeschlossen. Mit seinen ehemaligen Vorgesetzten, Ex-SREL-Chef Marco Mille und Operationschef Fränk Schneider, muss sich Kemmer derzeit wegen eines illegalen Lauschangriffs auf den Geschäftsmann Loris Mariotto verantworten.

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