Veruntreuungsaffäre

Ex-SREL-Direktoren Hoffmann und Mille im Zeugenstand

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Geheimdienstes SREL muss sich wegen Veruntreuung vor dem Bezirksgericht Diekirch verantworten. Unterm Strich geht es um rund 140.000 Euro, die der Beschuldigte K. (59) durch den Verkauf von vier Fahrzeugen des Staatsministeriums kassiert haben soll. Am Montag wurde der Prozess mit zwei Zeugen und der Aussage des Angeklagten fortgesetzt.

Der ehemalige SREL-Mitarbeiter soll mit BMW-Dienstwagen ein einträgliches Geschäft betrieben haben

Der ehemalige SREL-Mitarbeiter soll mit BMW-Dienstwagen ein einträgliches Geschäft betrieben haben Foto: Pixabay

Die Staatsanwaltschaft Diekirch wirft dem Ex-Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes vor, mit SREL-Autos Geld in Höhe von 140.000 Euro veruntreut zu haben. Der Angeklagte soll zudem Dokumente gefälscht haben, um die SREL-Autos zu kaufen und zu verkaufen. Laut ihm wurde das ganze Geld immer korrekt im SREL abgeliefert. Doch vergangene Woche tauchten neue, schwere Zweifel an der Rechtschaffenheit des Beschuldigten auf. Das Gericht sieht grund­sätzlichen Klärungs­bedarf.

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