Kriminalität
Europol schnappt 22 mutmaßliche Waffenhändler bei europaweiter Razzia – auch Luxemburg beteiligt
Der illegale Waffenhandel stand im Zentrum einer europaweiten Aktion von Europol vom 20. bis zum 24. Februar. Das teilt die Behörde am Montag offiziell mit. Insgesamt 22 mutmaßliche Waffenhändler wurden in ganz Europa festgenommen, mehr als 1.600 Waffen und 24.000 Runden Munition und Sprengstoff beschlagnahmt. Unter den 31 beteiligten Ländern war auch Luxemburg.
Teilweise wurden Schreckschusspistolen zu tödlichen Waffen umgebaut Foto: Europol
„In einer von Rumänien und Bulgarien geleiteten Operation haben Strafverfolgungsbehörden aus insgesamt 31 Ländern Personen ins Visier genommen, die im Verdacht stehen, Waffen von Schusswaffenhändlern zu erwerben“, schreibt Europol am Montagmorgen in einem Presseschreiben auf ihrer Webseite. Da die Beschaffung illegaler Schusswaffen immer schwieriger und teurer geworden sei, würden Einzelpersonen und das organisierte Verbrechen häufig auf umgebaute Schreckschuss- und Signalwaffen zurückgreifen.